Südseemyrrthe
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Manuka Honig - Heilhonig aus Neuseeland

Manuka Honig Farbe
Der Manuka Honig ist an der dunkelgelben, fast braunen Farbe und an einem intensiven Geschmack zu erkennen. Bildquelle: yasuhiro amano / Shutterstock.com

Die Heilkraft von Honig wird seit Jahrtausenden von den Menschen genutzt. Früher handelten die Menschen intuitiv, heute werden die Wirkungen des Honigs mit großem Interesse erforscht. Manuka-Honig ist ein besonderer Favorit der Honigforschung.

Der Manuka Honig ist ein Honig, der in seiner Wirkung einzigartig ist. Sein Vorkommen ist ebenso einzigartig. Denn der echte Manuka-Honig (“Manuka-Honig”) kommt ausschließlich aus Neuseeland und kleinen Teilen Australiens.

Es wird aus dem Nektar der Blüten der Südseemyrte gewonnen, auch Manuka-Strauch genannt. Der Manuka-Busch gehört zur Familie der Myrten und ist mit dem australischen Teebaum verwandt. Der wissenschaftliche Name lautet “Leptospermum scoparium”. Umgangssprachlich spricht man häufig auch einfach von Manuka. Dies ist der Name, den die Maori dem Strauch gaben.

Obwohl die Eingeborenen Neuseelands die Südseemyrte schon lange zur Behandlung der Wunden ihrer Kranken verwenden, wie der Botaniker Joseph Banks bereits im 18. Jahrhundert feststellte, wurde die Gewinnung von Manuka-Honig relativ spät entdeckt. Dies lag nicht zuletzt daran, dass die Honigbienen erst 1839 von Missionaren ins Land gebracht wurden. Heute sammeln Ligistica-Bienen den Nektar für den wertvollen Manuka-Honig. 

Inhaltsverzeichnis

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Faktencheck zu Manuka Honig

  • Herkunft: Nektar der Südseemyrte aus Neuseeland
  • Besonderheiten: höchster bekannter MGO Gehalt aller Honigsorten; soll antiseptisch, antibakteriell und antioxidativ wirken
  • Wichtigste Anwendungen: zur Wundheilung auch bei Verbrennungen, Desinfektion, gegen Pilzerkrankungen, Entzündungen diverser Art wie Halsschmerzen, Zahnfleisch uvm.
  • Darreichung: Manuka Honig pur, Manuka Creme, Manuka Zahnpasta, Manuka Gel, Manukaöl, Manuka Bonbons

Die Südseemyrte - Anspruchslose Pflanze aus Neuseeland

Sydseemyrhte
Die Südseemyrthe, die die Basis des Manuka Honigs darstellt, ist eine besonders robuste Pflanze, die schnell wächst und keine besonderen Anforderungen an Wetterbedingungen stellt. Bildquelle: patjo / Shutterstock.com

Die Manuka-Pflanze ist äußerst robust, anpassungsfähig und wächst sehr schnell. Da sie keine besonderen Bedingungen an die Bodenbeschaffenheit, Sonneneinstahlung und Wasser stellt, gedeiht sie fast überall in Neuseeland. Frost verträgt Manuka ebenso wie Dürre, Sonne und Wind. Eine besondere Eigenschaft von Manuka besteht darin, dass die Pflanze ihre Pestizide selbst erzeugen kann. So schützt sich die Pflanze selbst vor Pilzen, Bakterien und anderen Feinden.

Während der Blütezeit werden die Berghänge von einem weiß-rosa Schleier der Manuka-Blüten überzogen. Davon werden die Bienen magisch angezogen. Aber auch wir Menschen lassen uns verzaubern von diesem malerischen Anblick.

Südseemyrte Faktencheck

  • Botanischer Name: Leptospermum scoparium
  • Pionierpflanze: breitet sich auf brachliegenden Flächen aus
  • Ausprägung und Größen: Bodendecker sind knapp 5 cm hoch, Bäume von stattlicher Größe bis zu 15 m, Strauch zwischen 2 - 5m
  • Kultivierung: selbst kultivieren möglich, da Manuka Viren, Bakterien und Pilzen bekämpft und keine Pflanzenschutzmittel notwendig sind; rasche Verbreitung bei idealen Bedingungen

Schon die Maori nutzten die "Manuka-Apotheke"

Aus der Südseemyrte wird neben Manuka-Honig auch das Manukaöl gewonnen. Beide Produkte enthalten ätherische Öle, die scheinbar entzündungshemmende und antibakterielle Eigenschaften aufweisen. Bereits im 18. Jahrhundert konnte der bekannte Botaniker Joseph Banks bei den Maoris beobachten, wie diese verschiedene Pflanzenteile der Manuka-Pflanze nutzten, um unterschiedliche Krankheiten zu kurieren. So hat man die Samenkapseln und Blätter für Umschläge bei Verbrennungen, Insektenstichen und Entzündungen verwendet.

Die Maori haben Manuka zur Behandlung von Rachenentzündungen, Harnwegsinfekten, Verdauungsbeschwerden, Erkältungen, Fieber und Rückenschmerzen verwendet.

Während die Pflanzenteile der Südseemythe schon lange von den Ureinwohnern Neuseelands für Heilzwecke genutzt wurden, dauerte es bis zur Herstellung des ersten Manuka-Honig relativ lange. Die ersten Bienen kamen erst 1839 nach Neuseeland, als englische Missionare zwei Bienen-Stöcke in das Land einfhrten. Heute sammeln sogenannte Ligustica-Bienen den Blütennektar des Manukastrauches und produzieren den begehrten Manuka-Honig, der in Berufsimkereien im schonenden Kaltschleuder-Verfahren geerntet wird.

Im Gegensatz zu anderen Verfahren der Honiggewinnung aus den Honigwaben, wird bei der sogenannten Kaltschleuderung der Honig ohne Zusatz von Wärme geerntet. Somit bleiben auch wärmeempfindliche Inhaltsstoffe des Manuka Honigs erhalten, die für Heilzwecke von großer Bedeutung sind.

Vielfältige Wirkungen und Anwendungen

Der Manuka Honig hat augenscheinlich eine erstaunliche Wirkung auf unsere Gesundheit. Zu dieser Einsicht ist zumindest die Wissenschaft gekommen. So wird an zahlreichen Studien zur Wirkung des Manuka Honigs geforscht. Der Manuka Honig aus Neuseeland soll ein unvergleichlich hohes Potential an antibakterieller Wirkung haben, die auf der Wirkung der Südseemythe beruht. 

Im Allgemeinen ist Manuka Honig sowohl für den internen als auch für den externen Gebrauch geeignet. Als natürliches Antibiotikum soll es gegen eine Vielzahl von Bakterien, Viren und Pilzen wirksam sein. Es sollte sogar in der Lage sein, Krankenhauskeime abzutöten. Es wird angenommen, dass es das Wachstum und die Ausbreitung von Antibiotika-resistenten Pathogenen hemmt. Beispiele sind Staphylococcus aureus oder Helicobacter pylori. Dies macht es anscheinend zu einem wirksamen Mittel zur Behandlung von Wunden, Verbrennungen und Hautkrankheiten, die für Infektionen mit resistenten Keimen anfällig sind.

Weitere Einsatztgebiete sind Magen-Darm-Erkrankungen, Wundinfektionen, Erkrankungen des Mund- und Rachenraumes und Pilzinfektionen. Bei der Hautpflege punktet Manuka Honig sowohl bei gesunder als auch bei kranker Haut. Außerdem kann die Haut vor dem Austrocknen bewahrt werden. Tipp: bei Hautproblemen kann auch CBD öl helfen, mehr Informationen unten.

Lagerung von Manuka Honig

Lagerung von Manuka Honig
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Manuka Honig, aber auch alle anderen Honigsorten, sollten stets dunkel, trocken und kühl gelagert werden. Vorteilhaft ist eine Aufbewahrung in einem braunen, vor Licht geschütztem Glas und einem dichten Verschluss. Sollte der Honig in einem klaren Glas abgefüllt worden sein, hilft eine Papiertüte als Lichtschutz, die über das Glas gestülpt wird.

Aufgrund des hohen Zuckeranteil ist Manuka Honig auch ohne Haltbarkeitsmittel bei richtiger Lagerung über Jahre haltbar. Das Haltbarkeitsdatum auf dem Honigglas sollte dennoch beachtet werden. Durch eine Überlagerung reduzieren sich die wertvollen Inhaltsstoffe genauso wie bei lang gelagerten Tees und anderen Heilmitteln.

Weitere Quellen zu Manuka Honig